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Turning the Point ist ein dynamisches Versammlungs- und Dialogprojekt am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg. Es bringt Nachbarschaften, Initiativen und kulturelle Akteur:innen ins Gespräch, um Geschichten zu sammeln, Perspektiven auszutauschen und gemeinsame Zukunftsvisionen zu verhandeln. Dabei entstehen Kommunikationsräume, in denen Wissen, Erfahrungen und Handlungsspielräume geteilt und weiterentwickelt werden.



Der Moritzplatz ist dabei mehr als ein Verkehrsknotenpunkt – seine Geschichte als Standort des Kaufhauses Wertheim, Grenzübergang und Schauplatz gesellschaftlicher Umbrüche macht ihn zu einem vielschichtigen Ort.


Unterschiedliche soziale Milieus, von Nachfahren türkischer Arbeitsmigrant:innen über das kreative SO36 bis hin zu alteingesessenen Unternehmen, treffen hier auf Gentrifizierungsprozesse, die Verdrängung und Wandel mit sich bringen. Turning the Point gibt diesen Dynamiken eine Bühne und fragt, wie ein urbanes Gefüge „zum Tanzen“ gebracht werden kann.


Die drei Sequenzen

1. Checkpoint Moritz
Durch performative Rundgänge von Pia Lanzinger wird der Moritzplatz erkundet. Begegnungen mit lokalen Akteur:innen stehen im Fokus, während das CLB als Ausgangspunkt und Ausstellungsraum dient.


2. Little Big Cha(lle)nges

Hier werden gesellschaftliche Teilhabe und Konflikte künstlerisch verhandelt. Besonders marginalisierte Stimmen erhalten Raum, um soziale Spannungen sichtbar zu machen. Pia Lanzingers internationale Arbeiten liefern Impulse für diskursive Veranstaltungen.


3. Re-Gathering

Wie lassen sich Anliegen und Ideen nachhaltig weiterführen? Diese abschließende Phase bringt Beteiligte erneut zusammen, um künstlerische, kulturelle und zivilgesellschaftliche Strategien zu reflektieren. Zudem entsteht ein Buch, das die Projekte von Pia Lanzinger dokumentiert.
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