Direkt zum Inhalt

„The Illegals“ (1947) & „Reminiszenzen aus Deutschland“ (1971/1993, bearbeitet 2012)

Doppelfeature: „The Illegals“ (1947) & „Reminiszenzen aus Deutschland“ (1971/1993, bearbeitet 2012) – Zwei Filme über das Leben nach dem Holocaust und den Traum von einer Zukunft in Israel. Diskussion mit Lea Wohl von Haselberg.



Anlässlich des 80. Jahrestages des Kriegsendes in Europa präsentiert die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum mit der Urania Berlin e.V. und dem Jüdischen Filmfestival Berlin Brandenburg eine besondere Filmreihe.


Zwischen März und Mai 2025 werden Filme über jüdische Erfahrungen nach der Shoah gezeigt, begleitet von Podiumsdiskussionen mit Experten aus den Bereichen Film, Geschichte und Kultur, mode­riert von Knut Elstermann.


Während sogenannte „Trümmerfilme“ auf das Leid der Zivilbevölkerung fokussierten, blieben jüdische Perspektiven in der unmittelbaren Zeit nach dem Krieg oft unerwähnt oder nur angedeutet. Einige Geschichten fehlen bis heute. Ihnen ist es ein Anliegen, dem entgegen­zuwirken.


„Zu oft wird die Geschichte der Jüdinnen und Juden in Deutschland ausgeklammert. In den Köpfen vieler Menschen kommen Jüdinnen und Juden nur im Rahmen der NS-Zeit und der Shoah vor.
Aber wir haben eine Vorgeschichte, auch eine Nachgeschichte und hoffentlich eine Zukunft in diesem Land“, sagt Jess Earle, Leiter der Bildungsabteilung der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum. „Darum geht es in dieser Filmreihe zum 80. Jahrestag des Kriegsendes: jüdische Erfahrungen des Kriegsendes in Deutschland als Teil der gesamten deutschen Erfahrung zu sehen.“

  • Die Filmreihe ist Teil der stadtweiten Themenwoche „80 Jahre Kriegsende“ auf Initiative und gefördert vom Land Berlin, reali­siert von Kulturprojekte Berlin mit zahlreichen Partner:innen.


Zusätzliche Informationen
Anmeldung/Buchung: info@jfbb.info
Termine
Mai 2025
MoDiMiDoFrSaSo
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31